Check out these animal images:
This is not a snake! Land planarian, Bipalium kewense, on concrete driveway
Image by Martin LaBar
This creature was about 6 in/2 dm long. (More or less the size and shape of a skinny pencil.) I spotted it crawling along on our driveway.
This has been identified (see comment below by the Rested Traveler, whom I thank) as a land planarian, or hammerhead worm, probably Bipalium kewense. See
here and here for more information. It is, thus, a flatworm. It is said to eat earthworms and other small animals, and other members of its own species. It is probably not native to the US, but may have originally come from Southeast Asia.
You can see it better at the larger sizes. Thanks for the assistance in identification!
The Shaman's Son
Image by h.koppdelaney
The Shaman’s Son – Communication with Animals
HKD
Der Esel und der Sohn des Schamanen
Über die Sprache der Esel und der Raben
Sie berichtete ihrer mindestens zehn Jahre jüngeren Schwester von einer Reise, die sie kürzlich nach Nepal unternommen habe. In den fruchtbaren Tälern der Ausläufer des Himalayas hatte die ältere doch sehr rüstige ehemalige Rechtsanwältin eine kleine Trekking Tour mitgemacht.
Ich vergaß die Namen der Dörfer durch die sie mit der zehnköpfigen Gruppe gekommen waren, doch den des Kindes mit dem Esel und dem Raben habe ich behalten, weil auch der Dalai Lama „Tenzin“ heißt.
Ich legte mein Buch aus der Hand und auf den Sitz, der neben mir im Zugabteil noch frei war. Die Geschichte begann mich zu interessieren, als sie sagte, der Junge sei der Sohn eines Schamanen gewesen, und der Rabe sei von diesem großgezogen worden. Ich verstand schließlich, warum der Rabe sein Reittier war, mit dem er in die andere Welt zu reisen pflegte.
Ein Esel, hatte der einheimische Reiseführer erklärt, sei in der jenseitigen Welt fiel zu langsam. Um dort schnell reisen zu können brauche man Flügel. Und darum verwandle sich der Schamane in einen Raben und fliege in wenigen Minuten bis zum heiligen Berg Kailash und wieder zurück. Erst kürzlich habe er die Seele eines kranken Kindes aus dem Land der Verwirrten zurück geholt. Die Verwirrung entstehe, wenn eine Seele unentschlossen sei, ob sie in der Inkarnation verweilen soll oder nicht.
Der Reiseführer schien den Schamanen sehr gut zu kennen. Kein Wunder, wie sich herausstellte war er der Vater des kranken Kindes.
Die Rechtsanwältin zeigte sich erstaunt darüber, dass gebildete Menschen in Ländern wie Nepal in gewissen Situationen immer noch Schamanen konsultieren. Doch der Reiseleiter betonte, es sei nicht ungewöhnlich hierzulande einen westlich orientierten Arzt zu konsultieren und gleichzeitig auf die magischen Kräfte eines Schamanen zu vertrauen, besonders wenn es sich um schwer erklärliche Krankheiten handele, wie im Fall seines Sohnes, das Nacht für Nacht böse Träume hatte und schwere Atembeschwerden, die sich nicht körperlich erklären ließen.
Die Trekking Gruppe hatte im Dorf des Schamanen Halt gemacht, sei ihm aber nicht begegnet, da er an das Krankenlager einer Frau gerufen worden war. Aber mit Tenzin habe der Trekkingleiter gesprochen und ihn gefragt, was der Rabe gesagt habe, der wie selbstverständlich auf dem Esel saß und krächzte.
Tenzin antwortete, er sage, er müsse zu der Kranken.
„Kaum war der Rabe losgeflogen, unterbrach der Esel seinen gemächlichen Fraß und sah dem Vogel hinterher“, sagte die Anwältin. „Stell dir vor, die beiden leben in ein und demselben Stall, nur mit dem Unterschied, dass der Rabe jederzeit durch ein offenes Fenster entweichen kann.“
„Meine Enkelin spricht auch mit ihrem Kaninchen“, sagte die jüngere Schwester.
„Kindern scheint der Zugang zu dieser Art Kommunikation noch nicht verschlössen zu sein.“
„Und natürlich besonders, wenn der Vater als Autorität sie darin bestärkt, dass man mit Tieren sprechen kann“, ergänzte die Anwältin.
„Ich habe keine Verbindung zu Tieren“, sagte die Schwester und bekam entgegnet: „Du hattest doch früher eine Katze.“
„Ach ja, du hast Recht. Sie hat mir ständig gesagt, wenn sie Futter haben wollte.“
Sie sprachen noch eine Weile über die Kommunikation mit Tieren und erwähnten einen englischen Biologen, Rupert Sheldrake, der die Interaktion zwischen Mensch und Tier erforschte.
Seit jeher sprachen die Tiere zu den Menschen und in unzähligen Mythen über die ganze Welt verteilt sind besonders die Vögel sprechende Boten der Götter. Durch ihren Flug verbinden Sie Himmel und Erde und sind Kundschafter und Botschafter böser wie auch guter Herren der geistigen Welt.
Engel und Dämonen werden mit Flügeln dargestellt und das „Reisekostüm“ des Schamanen stellt ihn häufig als stilisierten Vogel dar.
Der Reiseleiter hatte berichtet, dass Tenzin bei seinem Vater in Ausbildung sei und dass er schließlich mit der Hilfe des Gottes Ganesha werde heilen können. Ganesha ist mehr als der bekannte Glücksbringer in Indien, er steht den Schamanen bei ihren heilenden Aufgaben bei und wird von ihnen als Schutzgottheit verehrt.
„Ich habe mir aus Nepal einen Ganesha Anhänger mitgebracht.“
Ich war überrascht. Die Anwältin öffnete die obersten zwei Knöpfe ihrer weißen Bluse und zog ein dünnes Silberkettchen mit dem schön gegossenen Elefantengott hervor.
„Ich hätte nicht gedacht“, sagte sie, „dass ich eines Tages statt Kreuz einen Glücksgott um den Hals tragen würde. Doch bekanntlich hat alles seine Zeit.“
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Digital art based on own photography and textures
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